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Der Architekt Mies van der Rohe –
Meister des Wesentlichen

Zum Thema:
«Weniger ist mehr» (Mies van der Rohe 1923)

Ludwig Mies van der Rohe (1886 - 1969) arbeitet nach Lehrjahren in Aachen und Berlin ab 1908 bei Peter Behrens, macht sich 1912 selbständig und realisiert bedeutende Bauten, wie beispielsweise das Haus Tugendhat in Brünn. 1926/27 leitet er den Bau der richtungsweisenden Werkbundsiedlung Weissenhof in Stuttgart und übernimmt 1930 – 1933 die Direktion des Bauhauses in Dessau und Berlin.

1938 emigriert er  in die USA und eröffnet ein Architekturbüro in Chicago; gleichzeitig Wahl zum Direktor der Architekturabteilung des Illinois Institute of Technology. Es folgen zahlreiche Bauprojekte.

Ausgehend von den Architekturströmungen um die Wende zum 20. Jh. entwickelt sich Mies van der Rohe zu einem der bedeutendsten Architekten der Moderne. Seine Bauten sind Ausdruck konstruktiver Logik, Funktionalität, Reduktion, materialtech- nischer Sorgfalt und Harmonie. Dieses Konzept war so rational und universal, dass es auf viele zeitgenössische Architekten einen außerordentlich großen Einfluss ausübte. In der Schweiz ist dieser beispielsweise sichtbar anhand der «Solothurner Schule» der 60er- und 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts., u.a. bei Fritz Haller und Franz Füeg. Mies van der Rohe stirbt 1969 in Chicago.

 
Zum Dozenten:
Toni Häfliger (*1945) ist Architekt SIA BSA sowie Planer FSU. Hauptberuflich war er tätig als Raumplaner des Kantons Nidwalden (1975-1988), dann im Kader der Abteilung Hochbau der Schweizerischen Bundesbahnen SBB (1988-2001), zuletzt als Stv. Chefarchitekt. Von 2001-2010 Leiter Denkmalpflege SBB. Engagements  z.B. als Supervisor beim Weltkulturerbe Semmeringbahn, im Begleitausschuss UNESCO Welt- kulturerbe Albula-/Berninalinie der Rhätischen Bahn,  Privatexperte in der Schweiz, Österreich sowie Deutschland und als Mitglied in nationalen und internationalen Fachorganisationen.
 
 
Ort: Lukas Gemeindesaal, Morgartenstrasse 16, Luzern 
Datum: Montag, 30. Oktober 2017, 15.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement