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Angebote

Mädchen und Jungen in der Schule –
unterschiedlicher als man denkt?

Zum Thema:
Die Schule ist ein Bildungs- und Entwicklungsort  für Kinder. Unterrichtet werden aber nicht Kinder, sondern Jungen und Mädchen. Lehrerinnen und Lehrer sind gefordert, auf die beiden Geschlechter zu reagieren und ihnen passende Lehr-/Lernangebote zu machen. Wie sehen diese aus? Wo muss man Jungen fördern und herausfordern, wo und wie Mädchen?

Schadet es den Kindern, wenn der Lehrkörper vor allem aus einem Geschlecht besteht? Heute unterrichten auf der Primarstufe deutlich mehr Lehrerinnen als Lehrer, vor vierzig Jahren war das Geschlechterverhältnis noch umgekehrt. Benachteiligt oder bevorzugt unsere heutige Schule die Mädchen? Oder benachteiligt oder befördert sie vor allem die Jungen?

Im Vortrag wird aufgezeigt, auf welche Weise Jungen und Mädchen ihre Geschlechtsidentität im Spannungsfeld von Natur und Kultur entwickeln – zu Hause, aber auch in den öffentlichen Institutionen. Betrachtet wird entwicklungspsycho- logisch, wie sich weibliches oder männliches Verhalten bei den Kindern herausbildet. Für die Schule bedeutsam ist, ob zwischen Jungen und Mädchen beim Lernen Unterschiede zu beobachten sind und welche allfälligen Auswirkungen das Geschlecht der Lehrkraft auf die Entwicklung von Jungen und Mädchen hat.


Zum Dozenten:
Prof. Dr. Michael Fuchs ist Erziehungswissenschaftler und Leiter der Ausbildung Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Seine Themen sind Allgemeine Didaktik, Lehr- und Lernpsychologie, Bildungsgeschichte, Pädagogische Anthropologie. Er ist Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Gesellschaft für Lehrer(innen)bildung SGL.

 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Daten:
Donnerstag, 9. November 2017, 16.15 Uhr

Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement