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Mordfälle in der Geschichte Luzerns –
eine Spurensuche

Zum Thema:
Der Vortrag nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine historische Spurensuche durch Kriminalität und Verbrechen im Kanton Luzern. Exemplarische Mordfälle widerspiegeln den Zeitgeist der jeweiligen Gesellschaft, ihre Vorstellungen von Recht und Unrecht sowie ihren Umgang mit Mord und Totschlag.

So wird ein Mörder (im 16. Jahrhundert) erst mithilfe eines Gottesurteils überführt, soll ein vergifteter Kuchen (im 18. Jahrhundert) alle Probleme einer schwangeren Dienstmagd aus der Welt schaffen und heizt (Ende des 19. Jahrhunderts) ein Mord die Stimmung in den Lagern der Gegner und Befürworter der Todesstrafe an und endet mit der Guillotine für den Täter.

Entlang dieser Beispiele wird gezeigt, wie Kriminalität in der jeweiligen Gesellschaft diskutiert wurde und mit welchen sich ändernden Methoden die Ermittler die Täter zu identifizieren versuchten. Zudem gehen wir der Frage nach, wieso Mord und Totschlag den Menschen seit jeher so faszinieren.

 
Zur Dozentin:
Sibylle Gerber ist wissenschaftliche Assistentin am Historischen Museum Luzern und Kuratorin der Ausstellung «Tatort. Luzerner Mordfällen auf der Spur» (September 2017 bis März 2018). Sie hat an den Universitäten Zürich und Hamburg Populäre Kulturen (Volkskunde) und Kulturanalyse studiert.
 
 
Ort beachten: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Montag, 27. November 2017, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement