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Rohstoffhunger – Ein Zündeln mit der Welt

Zum Thema:
Unsere Lebensgrundlagen und unser Wohlstand, unsere Kommunikation und unsere Mobilität: Alle hängen sie von einem ab, von den Rohstoffen dieser Erde. Viele sind inzwischen knapp und teuer geworden. Zudem wird in einer Zeit der Universalisierung von Entwicklungserwartungen der Grundkonflikt zwischen ökonomischer Expansion und ökologischer Begrenzung immer sichtbarer. Experten warnen vor wachsenden Rivalitäten und Verteilungskämpfen. Trotzdem beharren Altnutzer und wirtschaftlich aufsteigende Länder nach wie vor auf ihren Ressourcenansprüchen und plündern den Planeten aus.

Krisenszenarien beurteilen Ressourcenkonflikte als eines der grössten Sicherheits- risiken des 21. Jahrhunderts. Führen der wirtschaftliche Aufschwung von Schwellen- ländern oder das weltweite Wachstum von Schlüsseltechnologien wie der Telekom- munikation unvermeidlich zu Ressourcenkriegen? Werden Verteilungskämpfe die Welt vermehrt polarisieren und sie noch friedloser und gewalttätiger machen? Führt die grenzenlose Gier nach Naturgütern zu Sozialkrisen oder können Rohstoffe auch Anreize für Kooperation liefern? Verfügt die Politik über Instrumentarien, um ein nachhaltiges Ressourcenmanagement zu etablieren und Krisen zu vermeiden? Auf diese und weitere Fragen geht das Referat ein.


Zum Dozenten:
Prof. Urs Grüter studierte an der Universität Bern Neueste Geschichte, Schweizergeschichte und Literaturgeschichte. Seit 1991 ist er Dozent an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur und leitet seit mehreren Jahren die Abteilung Grundlagen am Departement Technik & Architektur. Zu den Schwerpunkten seiner Lehrtätigkeit gehören Politik, Zeitgeschichte, Technik- und Mobilitätsgeschichte sowie Kommunikation.



Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Dienstag, 30. Mai 2017, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement