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These: «Die Politik für die Erde – Die Religion für den Himmel!»

Zum Thema:
Sie kennen die Redeweise «Wir haben über Gott und die Welt gesprochen». Gott und die Welt – haben sie denn nichts miteinander zu tun?

Immer wieder wird gefordert, die Pfarrer sollen nicht politisieren, sich vielmehr um das Seelenheil der Leute kümmern und das Schicksal der Welt den Politikern überlassen.

Jesus von Nazareth würde gegen diese Vorstellung vehement protestieren. Er hat sich deutlich in gesellschaftspolitische Themen eingemischt. Sein Widerstand gegen das Unrechtssystem der römischen Weltmacht hat ihn das Leben gekostet. Jesus hat pointiert politisiert. Er kümmerte sich sehr wohl um den Himmel, nicht minder aber auch um die Erde. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, soll er gesagt haben. Die Römer waren schlau. Sie haben begriffen, dass „diese Welt“ nicht im Jenseits liegt, sondern eine gefährliche Alternative zu ihrer politischen Ideologie darstellt.

Anhand von Begebenheiten aus dem Leben Jesu widerlegt der Vortrag die im Titel aufgestellte Behauptung, die zu einer Forderung geworden ist.

 

Zum Dozenten:
Mag. theol. Josef Hochstrasser studierte an der Universität Innsbruck Philosophie und Theologie. Er ist diplomierter Erwachsenenbildner. 1973 wurde er von Bischof Anton Hänggi zum Priester geweiht. Nach Heirat und Amtsenthebung studierte er evangelische Theologie an der Universität Bern und wurde 1989 zum Pfarrer der reformierten Landeskirche ordiniert. Er ist Autor mehrerer Bücher und als Publizist und Referent  tätig.

 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Dienstag, 2. Mai 2017, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement