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Ein Steppentier schreibt Weltgeschichte
Biologisches und Kulturgeschichtliches zum Pferd

Zum Thema:
Wie kam es dazu, dass ein scheues Steppentier wie das Pferd  die Menschengeschichte so sehr beeinflussen konnte? In der Altsteinzeit waren Wildpferde lediglich begehrtes Jagdwild. Etwa im 4. Jahrtausend v. Chr. wurden sie erstmals gezähmt und zu Haustieren gemacht. Die Hurriter, ein Volk aus dem nördlichen Assyrien, spannten zum ersten Mal Pferde vor ihre Streitwagen. Mit diesen fielen sie in Kleinasien ein, wo ihrem Ansturm niemand gewachsen war.

Seither hat kein Tier die Menschheitsgeschichte so sehr beeinflusst wie das Pferd. Jahrtausendelang prägten Pferde weltweit das Schlachtgetümmel, nun aber vorwiegend als Reittier. Auch sonst wurde es vielfältig eingesetzt: sei es im Verkehr, in der Landwirtschaft, als Grubenross oder als Reittier. Kein Wunder, haben Pferde auch die Kunst und Kultur der Menschen stark geprägt, wie zahlreiche Darstellungen beweisen.


Zur Dozentin:
Annette Geiser-Barkhausen studierte Biologie in Zürich und schloss mit einem Master in Zoologie und Geobo- tanik ab. Sie ist seit über dreissig Jahren als Wissenschaftsjournalistin tätig und hat mehrere Bücher über Tiere, Naturschutz und Zoos verfasst.

 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Montag, 7. Mai 2018, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement