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Geistige Landesverteidigung
Geschichte als Mittel der Politik in den 1930er Jahren
und im Zweiten Weltkrieg

Zum Thema:
Die Erinnerungskultur von damals ist ein Schlüssel für historisches Verstehen heute. Schillerstein, Rütli und Tellskapelle dokumentieren rund um den Urnersee, wie der junge Bundesstaat im 19. Jahrhundert alte Geschichten beschwor.

Weniger im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist die Fortsetzung dieser Geschichtspolitik bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Auf politische Sturmwarnungen seit den 1930er Jahren antwortete die Schweiz mit der Geistigen Landesverteidigung. Die 600-Jahr- Feier des Bundes von Luzern mit den Waldstätten 1932 und andere historische Gedenkfeiern, aber auch der Bau des Bundesbriefmuseums in Schwyz 1936 oder der Umbau der Hohlen Gasse 1937 spiegeln die Rückbesinnung der damaligen Gesellschaft auf ein mythisches Fundament.

Idealtypisch verkörpert wurde die Geistige Landesverteidigung vom Luzerner Karl Meyer (1885–1950), Professor an der Universität Zürich sowie an der ETH.

Die Auseinandersetzung mit der Geschichtspolitik jener Zeit ist komplex, lohnend und spannend.

 
Zum Dozenten:
Prof. Dr. Kurt Messmer war Fachleiter Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Luzern sowie Lehrbeauftragter für Geschichtsdidaktik an der Universität Freiburg i.Üe.; seither freischaffender Historiker mit Schwerpunkt Geschichte im öffentlichen Raum.

 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum:
Dienstag, 19. Juni 2018, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement