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Luzerner Frauengeschichte
Die Mantelmode als Kulturrevolution oder
«Wie Babeli zu einem Mantel kommt»

Zum Thema:
Frauen aus dem Volk durften im Kanton Luzern bis vor 200 Jahren keine Mäntel tragen. Dies war Aristokraten, Weibeln, Pfarrherren und dem Henker vorbehalten, in der religiösen Kunst z. B. nur der Muttergottes.

Der Durchbruch der Mantelmode hängt unter anderem mit der um 1810 gegründeten Frauenschule von Beromünster zusammen, die von der ehemaligen Ursulinen- schwester Cäcilia von Liebenau als eine Art Textilakademie gegründet und später von Katharina Dangel geführt wurde.  

Der Volksschriftsteller Xaver Herzog schildert in seiner Erzählung «Wie Babeli zu einem Mantel kommt» das gewaltige Aufsehen, das die ersten manteltragenden Bauern- töchter so um 1830 im Michelsamt erregten.

«Kleider machen Leute» galt zumal für die ländliche Innerschweiz, und was die Kleidung mit Emanzipation zu tun hat oder eben nicht, demonstriert uns die aktuelle Debatte um Hidschab, Nijka, Burka und Burkini. Ein Vortrag mit historischen Trouvaillen.

 

Zum Dozenten:
Pirmin Meier, Aesch LU, Dr. phil., ehemaliger Gymnasiallehrer in Beromünster und gefragter Autor, Träger des Innerschweizer und Aargauer Literaturpreises, steht als bewährter Dozent an der Seniorenuniversität im Ruf lebendiger und unterhaltsamer Vermittlung zentralschweizerischer ländlicher Kulturgeschichte.  

 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Daten:
Donnerstag, 7. Juni 2018, 16.15 Uhr

Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement