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Villen und Gärten der Medici
Landresidenzen der Renaissance in der Toskana

Zum Thema:
In Italien ist seit dem 13. Jahrhundert die Villeggiatura, der zeitweilige Aufenthalt in der Villa auf dem Lande, aus dem Leben der Stadt nicht wegzudenken. Francesco Petrarca, der erste bedeutende italienische Humanist, entwirft in seiner «De Vita solitaria» ab 1346 das Landleben als paradiesisches Gegenbild zu dem durch Parteienkämpfe, Seuchen und Überbevölkerung belasteten Leben in der Stadt. Die Landbauten in ländlicher Abgeschiedenheit mit ihren oftmals grosszügigen Gärten werden zum Ort der Ruhe und des «otium», der gelehrten Musse.

Zu der neuen Schicht gebildeter Kaufleute gehört auch die Familie der Medici. Verschiedene Landsitze in der Toscana werden zu musterhaften Zentren einer ausgedehnten landwirtschaftlichen Nutzung. Die Medici widmen sich aber auch neuen geistigen Strömungen und pflegen die italienische Gartenkunst. Allein mit der Vielfalt ihrer Sommerresidenzen überflügeln sie alle anderen toskanischen Familien.

 

Zur Dozentin:
Daniela Schneuwly, lic. phil., studierte Kunstgeschichte und Christliche Archäologie in Fribourg und absolvierte eine Ausbildung in Papierrestaurierung. Sie ist Dozentin für Kunstgeschichte und leitet Studienreisen nach Italien, in die Westschweiz und nach Zypern.

 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum:
Donnerstag, 22. Februar 2018, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement