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Denken: unser Schicksal
Manchmal macht uns Denken traurig,
manchmal wirkt seine Dynamik als Lebenselixier

Zum Thema:
Im bekannten Buch «Warum Denken traurig macht.» legt George Steiner (1929), langjähriger Professor an den Universitäten Genf, Cambridge und Oxford, verschiedene Gründe dar für seine Erfahrung, dass Denken zwar wesentlich zum Menschen gehört, dass es aber wegen seiner Aussichtslosigkeit und seiner Grenzen immer auch einen fahlen Geschmack von Melancholie hinterlässt.

Im Vortrag sollen diese Gründe dargestellt und kritisch gewürdigt werden. Dies geschieht auf dem Hintergrund verschiedener Begriffe von «Denken» aus Geschichte und Gegenwart.

Mit Blick auf das posthum erschienene Buch von Stephen Hawking (1942-2018) «Kurze Antworten auf grosse Fragen» soll die belebend-optimistische Wirkung von Denken gezeigt werden.

Literatur:
George Steiner: Warum Denken traurig macht, suhrkamp taschenbuch 3981
Stephen Hawking: Kurze Antworten auf grosse Fragen, Klett Cotta, 1. Auflage 2018

 

Zum Dozenten:
Dr. phil. Hans Widmer war Philosophielehrer an der Kantonsschule Alpenquai und nahm verschiedentlich Lehraufträge an der Universität Bern wahr. Im Rahmen eines Nationalfondsprojektes forschte er über spanische Philosophie der Gegenwart. In der Jahren 1996-2010 war er Mitglied des Nationalrates, dessen Kommission für Wissenschaft und Bildung er präsidierte.

Ort:
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Dienstag, 14. Mai 2019, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement