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Der Dreissigjährige Krieg und die Eidgenossenschaft

Zum Thema:
Der Dreissigjährige Krieg war eine Folge von vier grossen Kriegen, die 1648 nach schrecklichen Verwüstungen, unvorstellbaren Missachtungen von Menschenrechten und grossen Opferzahlen im grossen Friedenswerk von Westfalen beendet wurden. Die österreichischen und spanischen Habsburger und ihre Alliierten kämpften gegen abtrünnige Fürsten und deren Verbündete. Es ging vor allem um Macht, Besitz und Ehre. Die Religion wirkte als Legitimation und Brandbeschleuniger. Frankreichwar an einer Schwächung des Reichs interessiert und schloss sich, obwohl selbst katholisch, der anti-habsburgischen Partei an. 

Die Eidgenossenschaft blieb 1618–48 vom Kriegsgeschehen weitgehend verschont, obwohl sie strategisch für alle Kriegführenden wichtig war. Nur in den Jahren 1633 und 1638 kam es zu Verletzungendes Territoriums (Thurgau und Basel) durch schwedische und schwedisch-französische Streitkräfte. Mit dem «Defensionale von Wil» wurde 1647 die erste eidgenössische Militärorganisation geschaffen. 

Die Gründe der Verschonung sind umstritten. Der Mainstream der Schweizer Historiker marginalisiert die Rolle der Neutralität. Diese Wertung gilt es kritisch zu hinterfragen.

 
Zum Dozenten:
PD Dr. phil. Hans Rudolf Fuhrer, Militärhistoriker, war bis zum Sommersemester 2006 Dozent für Militärgeschichte MILAK/ETHZ und Privatdozent an der Universität Zürich. Seither Vorträge, Seminare und Publikationen.


Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Donnerstag, 11. April 2019, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement