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Der Versailler Friede und seine Folgen

Zum Thema:
Der im Sommer 1919 unterzeichnete Friedensvertrag von Versailles beendete den Kriegszustand zwischen Deutschland und den Siegermächten des Ersten Weltkriegs. Viele Historiker kreiden diesem Vertragswerk verhängnisvolle Fehler an. Es habe Deutschland einseitig die ganze Schuld am Krieg in die Schuhe geschoben und dem Land untragbare Lasten aufgebürdet. So sei es für Hitler ein Leichtes gewesen, gegen die „Schmach von Versailles" zu polemisieren, Millionen von enttäuschten Deutschen hinter sich zu scharen und die gewaltsame Revision des Vertrags voranzutreiben, bis hin zur Entfesselung des nächsten Weltkriegs 1939. Das war lange Zeit der Tenor in der deutschen Geschichtsschreibung. Die neue Forschung sieht das allerdings differenzierter.

Tatsache ist, dass der Versailler Friede und die Verträge mit den übrigen Verliererstaaten des Ersten Weltkriegs territoriale Umwälzungen in grossem Stil vorgenommen, Grenzen verschoben und neue Staaten geschaffen haben, dies vor allem im Osten und Südosten Europas. Insofern gehören diese Friedenschlüsse zu den Grunddokumenten der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Vortrag beleuchtet deren Voraussetzungen, Ergebnisse und Folgen.


Zum Dozenten:
Dr. phil. Hansruedi Brunner studierte nach Abschluss des Lehrerseminars Geschichte und deutsche Literatur an der Universität Zürich. Er war bis 2013 Lehrer an der Wirtschaftsmittelschule Luzern sowie Referent bei Erwachsenenbildungsveran- staltungen.

 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern 
Datum: Montag, 18. März 2019, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement