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Hyperrealismus
Das Raffinement der Genauigkeit I und II

Zum Thema:
Gestochen scharfe Bilder, von denen man kaum glauben kann, dass sie gemalt sind. Alltagsgegenstände oder Nahaufnahmen von Gesichtern, die durch winzige Details wie Haarsträhnen, Falten oder minime Lichtreflexionen den Betrachter zum Staunen bringen.

Der Hyperrealismus ist eine vom Fotorealismus inspirierte Kunst, die so detailliert ist, dass ihre Genauigkeit über die eines gewöhnlichen Fotos hinausgeht. Es geht den Künstlern dabei um eine Übersteigerung der Wirklichkeit, eine "überschärfte Realität", die in sachlicher Kühle die Frage nach dem Wesen der Dinge in einen fast schon ironischen, existenzialistischen Kontext stellt. Vor allem in den USA, aber auch in Spanien und England arbeiten gegenwärtig hyperrealistische Künstler akribisch an ihren faszinierenden Bildern, die in grossen Ausstellungen gezeigt werden.

Im zweiten Vortrag werden zwei Schweizer Künstler vorgestellt, die mit ihrer hochpräzisen Arbeit sich dem Hyperrealismus verschrieben haben, dabei aber in einer surrealistischen Brechung zu ganz ungewöhnlichen Bildfindungen gekommen sind. 

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., ist Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR. Sie ist Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.


Ort:
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Daten:

Montag, 11. Februar 2019, 16.15 Uhr (1. Teil)
Donnerstag, 14. Februar 2019, 16.15 Uhr (2. Teil)

Kosten
pro Vortrag:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement