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Menschenrechte und Wirtschaft

Zum Thema:
Staaten tragen die primäre Verantwortung für die Achtung, den Respekt, den Schutz, die Durchsetzung und die Realisierung der Menschenrechte. Dabei handelt es sich aber um keine alleinige Verantwortung, da auch nichtstaatliche Akteure – z. B. multinationale Konzerne – zu den Menschenrechten korrespondierende Pflichten besitzen.

Ziel des Vortrags ist die Klärung des Verhältnisses zwischen Menschenrechten und Wirtschaft aus einer ethischen Perspektive. Diese Frage ist nicht nur in der Schweiz aufgrund der Konzernverantwortungsinitiative von hoher Aktualität, sondern auch angesichts von Menschenrechtsförderung und von Menschenrechtsverletzungen durch multinationale Konzerne. Im Zuge des Vortrags soll untersucht werden, welche Geltung die Universalität der Menschenrechte für multinationale Konzerne erreicht. Schliesslich soll betrachtet und begründet werden, ob sich Menschenrechte für multinationale Konzerne ethisch verpflichtend und/oder rechtlich bindend erweisen. 

 

Zum Dozenten:
Prof. Dr. theol. lic. phil. Peter G. Kirchschläger ist Ordinarius für Theologische Ehtik und Leiter des Instituts für Sozialethik ISE an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, Gastdozent an der Leuphana Universität Lüneburg (Deutschland) und Research Fellow an der University of the Free State, Bloemfontein (Südafrika).

 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Dienstag, 15. Januar 2019, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement