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100 Jahre Elektrifizierung Gotthard

Zum Thema:
Während des Ersten Weltkriegs begannen die Industrie und die Politik die Elektrifizierung als Projekt zu propagieren, das die Unabhängigkeit der SBB und der schweizerischen Eisenbahnen von ausländischer Energie in der Vordergrund stellte. Die Initianten konnten nach der erfolgreichen Elektrifizierung der BLS 1913 die SBB überzeugen, die Gotthardlinie zu elektrifizieren. Davon konnte die Schweizer Maschinen- und Elektroindustrie massgeblich profitieren. Ein gutes halbes Dutzend Kraftwerke wurden gebaut und mehrere Hundert Lokomotiven geliefert. Die Investition in den elektrischen Betrieb der SBB war, umgerechnet auf heutige Kosten, grösser als der Bau der neuen Alpentransversalen. Während des Zweiten Weltkriegs konnten – im Gegensatz zum Ersten Weltkrieg – die Transportbedürfnisse befriedigt werden.
Die Elektrifizierung wurde zum Mythos einer unabhängigen Schweiz und die Eisenbahnen zum Verkehrsmittel, das die Schweiz miteinander verbindet. 

 

Zum Dozenten:
Kilian T. Elsasser, M. A. in Public History an der Northeastern University, Boston (USA). 1992 bis 2004 Leiter im Bereich Ausstellungen, Mitglied der Geschäftsleitung und Kurator der Ausstellung «Schienenverkehr» im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. 2004 gründete er die Museumsfabrik. Er realisierte Sammlungsinventare und Oral History-Projekte, Museumskonzepte, Ausstellungen, verschiedene Publikationen.

 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2020, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement