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Der Deutsch-Französische Krieg
Der vorläufige Höhepunkt einer lang schwärenden «Erbfeindschaft»

Zum Thema:
Es war ein schrecklicher Konflikt, der sich zwischen dem Juli 1870, der unbedachten Kriegs- erklärung Napoleons III., und dem Mai 1871, der Friedensunterzeichnung in Frankfurt, abgespielt hatte. Das Geschehen kann heute dank unabhängiger Forschung objektiv dargestellt werden. Die damalige Kriegsfotografie und eine breite Erinnerungskultur gewähren ausreichendes Anschau- ungsmaterial für die stark industriell geprägte Auseinandersetzung.
Von den Ursachen und von den Folgen her ist dieser Krieg aber in viel grösseren Dimensionen angelegt. Er greift einerseits zurück in eine seit den napoleonischen Befreiungskriegen beginnende «Erbfeindschaft» und in das allmähliche Erstarken eines deutschen Nationalgefühls. Der Zwist markiert andererseits eine Art europäische Zeitenwende, in der die entscheidenden ideologischen Weichen für das 20. Jahrhundert gestellt werden: Deutschland gegen Frankreich, «rechts» gegen «links», Volkskultur gegen «civilisation», Wagner gegen Offenbach. 

 


Zum Dozenten:
Dr. phil. Paul Bernet studierte Geschichte, Philosophie und Französisch an den Universitäten Basel und Genf. Bis zu seiner Pensionierung unterrichtete er an der Kantonsschule Seetal. Regelmässige Schreib- und Vortragstätigkeit.

 
 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Donnerstag, 30. April 2020, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement