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Die Leningrader Blockade: Vernichtung durch Hunger

Zum Thema:
Am 22. Juni 1941 überfällt das nationalsozialistische Deutsche Reich die Sowjetunion. Am
1. September erreichen die Spitzen der Heeresgruppe Nord im Rahmen der Planung «BARBAROSSA» das Gebiet südlich von Leningrad. Eine Woche später ist die Stadt auf dem Landweg eingeschlossen. 2,5 Millionen Menschen sitzen in einer tödlichen Falle. 872 Tage dauert die Blockade und fordert ca. 1,1 Millionen Opfer.

Die «Leningrader Blockade» gilt als eines der grössten Kriegsverbrechen Adolf Hitlers im Zweiten Weltkrieg. Die aktuelle militärgeschichtliche Forschung ist sich bis heute nicht einig, warum dieses Verbrechen möglich geworden ist. War es falsches operatives Kalkül des Oberkommandos der Wehrmacht/OKW? War es die Vernichtung durch Hunger, eine besonders grausame Form des rassistisch begründeten Vernichtungskriegs?
Die Analyse der Gründe macht zwar keinen einzigen Menschen wieder lebendig, aber könnte doch dazu dienen, zu ergründen, wie es möglich ist, dass hoch gebildete und kultivierte Menschen verbrecherische Wege zu gehen imstande sind.

 
Zum Dozenten:
PD Dr. phil. Hans Rudolf Fuhrer, Militärhistoriker, war bis zum Sommersemester 2006 Dozent für Militärgeschichte MILAK/ETHZ und Privatdozent an der Universität Zürich. Seither Vorträge, Seminare und Publikationen.


 
 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Donnerstag, 9. Januar 2020, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement