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Angebote

Einheimische Wildsträucher
Vielfalt zum Wohle der Tierwelt

Zum Thema: (siehe auch Exkursion Seite 116)
In Privatgärten und Grünanlagen stehen häufig Kirschlorbeer, Forsythien und andere exotische Sträucher, die keinerlei Nahrung für Insekten oder Brutvögel bieten. Einige von ihnen wie zum Beispiel der asiatische Staudenknöterich oder der Essigbaum stehen sogar auf der Liste der invasiven exotischen Arten und müssen entfernt werden.

Ganz anders die einheimischen Sträucher: Vom frühen Frühling bis zum Frühsommer werfen sich Wildsträucher in ihr weisses Blütengewand, um allerlei Bestäuber-Insekten anzulocken. Ihre Laubblätter sind für pflanzenfressende Insekten verdaulich und zwischen ihren Zweigen finden Brutvögel Nistplätze und Schutz vor Nesträubern, insbesondere in Dornbüschen. Im Herbst wiederum bieten Wildsträucher Vögeln und Säugetieren ihre Früchte und Beeren an, damit diese nach einer guten Fruchtmahlzeit die Pflanzensamen verbreiten.

Rund 20 einheimische Sträucher und die wichtigsten invasiven Exoten sollen vorgestellt werden.

 

Zur Dozentin:
Annette Geiser-Barkhausen studierte Biologie in Zürich und schloss mit einem Master in Zoologie und Geobotanik ab. Sie ist seit über dreissig Jahren als Wissenschaftsjournalistin tätig und hat mehrere Bücher über Tiere, Naturschutz und Zoos verfasst.

 

Ort:
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Donnerstag, 2. April 2020, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement