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Johannes Itten
Begründer der Farbentypenlehre

Zum Thema: (siehe auch Exkursion Seite 111)
Der Schweizer Maler, Kunsttheoretiker, Kunstpädagoge und Meister am Weimarer Bauhaus Johannes Itten (1888-1967) hat das avantgardistische Konzept dieser Kunstschule so mass- geblich geprägt, dass sein «Vorkurs-Projekt» heute noch von Relevanz ist und an verschiedenen Akademien praktiziert wird.

Das Entscheidende für ihn war, die kreativen Talente seiner Studenten freizulegen und ihnen ein Gefühl für ästhetische Wahrnehmung in ihrer historischen Entwicklung, aber auch in ihrer quali- tativen Konstanz zu vermitteln. Es war gewissermassen eine Befreiungslehre von Gewohnheiten des Sehens, die eine Öffnung des eigenen schöpferischen Ichs bewirken sollte. In seiner Doppel- funktion als Lehrer und Künstler war er in seinen letzten Lebensjahren als Direktor der Kunst- gewerbeschule Zürich hoch angesehen. 1966 wurde ihm die Ehre zuteil, die Schweiz an der Biennale in Venedig mit seiner Malerei zu vertreten. Als Begründer der Farbentypenlehre setzte er die Tradition der Farbenlehre von Goethe, Runge und Hölzel fort.

Ittens utopisches Projekt, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, wird anhand der neuerforschten Tage- und Skizzenbücher erstmals im Kunstmuseum Bern gezeigt. Im Zusammenspiel mit Schlüsselwerken seines malerischen Oeuvres ermöglicht die Ausstellung einen Einblick in Ittens künstlerischen Werkprozess.

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., ist Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

 

Ort:
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Montag, 13. Januar 2020, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement