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Neue Ausgrabungen zum Fall von Masada
Hat der Massenselbstmord wirklich stattgefunden?

Zum Thema:
Die berühmte Festung in 440 Meter Höhe am Ufer des Toten Meeres wurde bereits im 1. oder 2. Jahrhundert v. Chr. errichtet. Herodes der Grosse erweiterte sie durch zwei luxuriöse Palast- anlagen.
Nach Herodes’ Tod ging die Festung in römische Hände über, wurde aber 66 n. Chr. während des Ersten Aufstandes von jüdischen Zeloten erobert. Nachdem Jerusalem im Jahre 70 n. Chr. von den Römern zerstört wurde, blieb Masada die letzte Hochburg der Juden. Knapp 1000 Mann hielten hier zwei Jahre lang der römischen Belagerung stand, doch 73 n. Chr. wurden die Mauern geschleift.
Nach einem Bericht des Historikers Flavius Josephus konnte die Festung erst nach achtmonatiger Belagerung und Aufschüttung eines Dammes für den Angriffsturm von den Römern eingenommen werden.
Die jüdischen Verteidiger nahmen sich vorher selbst das Leben. Doch ob der berühmteste Massenselbstmord wirklich stattfand, bezweifelt die amerikanische Archäologin Jodi Magness, Prof. University of North Carolina. Die Vorlesung nimmt Stellung zu dieser neuesten These.

 
Zum Dozenten:
Dr. theol. Walter Bühlmann studierte Bibelwissenschaften und Archäologie in Fribourg und Jerusalem. Von 1974 Dozent für alttestamentliche Exegese in Luzern und Chur, anschliessend Lehr- und Forschungsbeauftragter für Bibelwissenschaft und Verkündigung an der Universität Luzern. Er publizierte viele erfolgreiche Bücher als Bibelwissenschaftler, Archäologe und Seelsorger.

 

 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Dienstag, 26. Mai 2020, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement