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Projekt 26
Geheimarmee oder legale Vorbereitung des Widerstandes im besetzten Gebiet?

Zum Thema:
Eine Dissertation hat unlängst einen medialen Grabenkrieg ausgelöst. Gegenstand der These ist das Projekt 26, eine geheime Kaderorganisation, die im Falle einer kommunistischen Besetzung des Landes den Widerstand aus dem Untergrund hätte organisieren und führen sollen. Die geheime Widerstandsorganisation P-26 sei weder gefährlich noch illegal gewesen, sagt der Historiker Titus J. Meier in seiner brisanten Studie. Mit dieser Wertung kritisiert er den Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zur Affäre um die «Geheimarmee». Die Hauptverantwortlichen dieser PUK wehren sich und mit ihnen diejenigen, welche nach der Publikation des Berichtes einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hatten.

Wir wollen in der ersten Vorlesung das Problem und seine Vorgeschichte grundsätzlich analysieren sowie die Entstehungsgeschichte der P-26 aufzeigen. In der zweiten Vorlesung geht es darum, inhaltliche Kontroversen aufgrund der vorhandenen Quellen zu diskutieren und abschliessend zu werten.

Literatur: Titus J. Meier: Widerstandsvorbereitungen für den Besetzungsfall. Die Schweiz im Kalten Krieg. Dissertation Universität Zürich, Verlag NZZ Libro 2018, ISBN 978-3-03810-332-5

 
 
Zum Dozenten:
PD Dr. phil. Hans Rudolf Fuhrer, Militärhistoriker, war bis zum Sommersemester 2006 Dozent für Militärgeschichte MILAK/ETHZ und Privatdozent an der Universität Zürich. Seither Vorträge, Seminare und Publikationen.
 
 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Daten:

Montag, 4. Mai 2020, 16.15 Uhr
Montag, 11. Mai 2020, 16.15 Uhr

Kosten pro
Vortrag:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement