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Tagebuch von Gritli Sachs und Carl Spitteler
Eine der bedeutendsten Quellen zu Carl Spittelers letztem Lebensjahrzehnt – neu entdeckt und interpretiert

Zum Thema:
Die damals 17-jährige Gritli Sachs begegnete 1914 auf dem Luzerner Wochenmarkt dem späteren Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler (1845–1924). Aus dieser Begegnung entstand die Gewohn- heit gemeinsamer Marktbesuche. Und die junge Spitteler-Leserin wurde nach und nach zur Mitwisserin von Dichterplänen und Lebensangelegenheiten. Margret Sachs hielt ihre Begegnungen und Gespräche mit Spitteler fest. Dieses Tagebuch in vier Bänden erstreckt sich von 1914 bis Januar 1925. Die insgesamt 673 handgeschriebenen Seiten sind wohl eines der wichtigsten Dokumente zu Carl Spittelers letztem Lebensjahrzehnt und sie eröffnen auch Einblicke in den Luzerner Alltag.
Margret Sachs wurde später Psychoanalytikerin bei Carl Gustav Jung und schrieb wissenschaft- liche Arbeiten zu Spittelers psychoanalytischem Roman «Imago» und zum Prometheus-Mythos bei Spitteler.
Das Tagebuch und die Arbeiten von Margret Sachs (später Ostrowski-Sachs) werden aufgear- beitet, umfassend vorgestellt und interpretiert.

 

 

Zum Dozenten:
Dr. phil. Stefan Graber, Prorektor und Deutschlehrer an der Kantonsschule Alpenquai Luzern, Präsident der Carl Spitteler-Stiftung Luzern; wissenschaftliche Tätigkeit als Editor der kritischen Ausgabe der Werke und Briefe Johann Heinrich Pestalozzis und der historisch-kritischen Ausgabe des C. F. Meyer-Briefwechsels.

 
 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Dienstag, 24. März 2020, 18.30 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement