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Vertuschungsmanöver in der frühen Kirche
Warum die apokryphen Schriften nicht zur Bibel gehören

Zum Thema:
Das ums Jahr 180 entstandene Evangelium nach Maria behauptet, dass Jesus die Magdalenerin vor allen anderen Jüngern bevorzugte. Mit weiteren Details wartet das wohl im dritten Jahrhundert in Ägypten verfasste Philippusevangelium auf: «Die Paargenossin Christi ist Maria Magdalena. Der Herr liebte Maria mehr als die Apostel. Und der Herr küsste sie oftmals auf ihren Mund.»
Nicht weniger Aufsehen als diese beiden frühchristlichen Zeugnisse erregte eine im April 2006 veröffentlichte Handschrift des Judasevangeliums aus dem 4./5. Jahrhundert, die 2002 entdeckt wurde. Dort erscheint der angebliche Verräter Jesu als dessen Lieblingsjünger, der als Einziger die Botschaft des Mannes aus Nazaret richtig versteht. Diese und zahlreiche andere Evangelien (Jakobusevangelium, Petrusevangelium, Protoevangelium des Jakobus, Thomasevangelium…) sind heute unter der Bezeichnung Apokryphen (geheime Schriften) bekannt.

Weshalb hat man sich entschlossen, diese nicht in die Bibel aufzunehmen? Warum wurden sie von kirchlichen Autoritäten aussortiert? Gab dazu vielleicht das Bestreben den Ausschlag, unbequeme Wahrheiten zu unterdrücken? Oder… 

 

 

Zum Dozenten:
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.

 
 
 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Montag, 30. März 2020, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement