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Der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871

Zum Thema:
Trotz des aktuellen Gedenkens (150 Jahre) ist der Deutsch-Französische Krieg in der breiten Öffentlichkeit immer noch wenig bekannt, obwohl dieser damals die europäische Landkarte tiefgreifend verändert hat. Der Verlierer Frankreich, der territoriale Verluste zu beklagen hatte, verabschiedete sich endgültig vom Kaisertum, und der Sieger einigte sich stolz als deutscher Nationalstaat unter preussischer Führung.
Der Krieg selbst wickelte sich in den unterschiedlichsten Ausprägungsformen ab. Einerseits galten noch der Kabinettskrieg und eine fast operettenhafte Diplomatie, andererseits überraschten der industrielle Waffeneinsatz sowie in gewissen Phasen ein totalitär anmutendes Kriegsgeschehen («guerre à outrance»). Oft mündete der traditionelle Bewegungskrieg auch schon in einen verheerenden Stellungskrieg.
Im Anschluss an den Krieg erwuchs zudem eine breite Erinnerungskultur, welche die schon lange schwärende «Erbfeindschaft» zwischen den beiden Ländern brandgefährlich anheizte.   

 
Zum Dozenten:
Dr. phil. Paul Bernet studierte Geschichte, Philosophie und Französisch an den Universitäten Basel und Genf. Bis zu seiner Pensionierung unterrichtete er an der Kantonsschule Seetal. Regelmässige Schreib-, Forschungs- und Vortragstätigkeit.

 
 
Ihre Wahl:

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Ort:

Schweizerhofquai 2, Luzern, grosser Seminarraum
Bitte beachten Sie die Schutzmassnahmen und laufenden Informationen!

Datum, Zeit: Montag, 22. November 2021, 16.30 Uhr
Kosten:

Fr. 20.- Eintritt mit myULU3-Abo (Herbstsemester 2021)
oder zwei Einheiten eines Vortragsabonnements
Fr. 30.- Eintritt für Vereinsmitglieder
Fr. 40.- Eintritt für Nichtmitglieder

Anmeldefrist:

8. November 2021
Vortrag Nr.: VO1027
T 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch, Formular auf www.sen-uni-lu.ch